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4978/18 - Ertüchtigung des Grotenburg-Stadions für die 3. Liga

Vorlagennummer4978/18
Datum01.02.2018
Beratungsartöffentlich

Beschlussvorschlag


1. Der Sportausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die für die Lizensierung zur 3. Liga erforderlichen Maßnahmen technisch-planerisch vorzubereiten und den erforderlichen Kostenrahmen dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften zur Entscheidung vorzulegen.

Sachverhalt


Die Verwaltung hat in jüngerer Vergangenheit den Sportausschuss in den Sitzungen am 01.07.2014 (Vorlage 106/14), 11.11.2014 (Vorlage 545/16), 23.04.2015 Vorlage 1165/15), 05.10.2015 (Vorlage 4435/15), 17.03.2016 (Vorlage 2381/16), über Erfordernisse und notwendige Maßnahmen im Grotenburg-Stadion in Kenntnis gesetzt.

Zuletzt wurde in der Sitzung am 14.12.2017 (Vorlage 4690/17) ein aktueller Sachstandsbericht vorgelegt. Es wurde dahingehend informiert, dass im Hinblick auf sicherheitsrelevante Erfordernisse und unter Berücksichtigung der sich gegebenenfalls einstellenden sportlichen Entwicklung des Hauptnutzers des Stadions, dem Verein KFC Uerdingen 05 e.V., die Verwaltung mit allen maßgeblichen Stellen erforderliche Abstimmungen über die zukünftige Ausrichtung des Stadions vorgenommen habe.

Der KFC Uerdingen 05 e.V. (KFC) hat der Verwaltung nunmehr mitgeteilt, dass er bis Mitte Februar eine verlässliche Information über die Drittligatauglichkeit des Grotenburg-Stadions benötigt. Die Bestätigung der Stadt sei im Rahmen seines Lizensierungsantrages für die 3. Fußball-Liga Voraussetzung dafür, dass der Verein im Fall des sportlichen Aufstiegs am Ligabetrieb teilnehmen und seine Heimspiele im Grotenburg-Stadion austragen dürfe.
1) Auflagen der 3. Liga:
Im Zusammenhang mit der Gewährleistung eines reibungslosen Spielbetriebes setzt der Deutsche Fußball-Bund e.V. voraus, dass Spielstätten gewisse Mindeststandards erfüllen.

Die im Stadionbereich vorhandenen sicherheitsrelevanten Einrichtungen, wie die
- elektrischen Anlagen,
- Blitzschutzanlagen,
- Flutlichtanlage,
- Sicherheitsbeleuchtung,
- Notstromversorgung,
- Beschallungs-/Sprachalarm-/Videoanlagen,

und sonstige technische Einrichtungen, wie die
- Heizungs-, Lüftungs-, Trink- und Warmwasserbereitungsanlagen sowie
- die Regeltechnik,

befinden sich nicht mehr auf dem Stand der Technik und entsprechen in weiten Teilen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben.

Aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Stadionanlage ist ihr Betrieb darüber hinaus unter den derzeitigen Gegebenheiten stark risikobehaftet, da im Schadensfall nur noch sehr eingeschränkt Ersatzteile beschafft werden können.

Da sich zum einen der Anlagenbestand des Grotenburg-Stadions ressourcenbedingt auf einem Niveau der 1980-er Jahre bewegt, zum anderen die Umsetzung der verbandsseitig bestehenden Drittligaauflagen finanziellen Aufwand verursacht, ist absehbar, dass die Erlangung der Drittligatauglichkeit des Grotenburg-Stadions mit einem beträchtlichen Investitionsaufwand verbunden sein wird. Der als Anlage beigefügte differenzierte Maßnahmenkatalog belegt dies mit 49 Einzelmaßnahmen.

2) Kosten der Sanierung/Ertüchtigung des Grotenburg-Stadions
a) Kalkulierte Kostenblöcke 2018:
- Die Sanierung der elektrischen Anlagen sowie des Blitzschutzes verursachen schon Kosten in Höhe von grob geschätzt rund 200.000 Euro.

- Neben weiteren umfangreichen Vorgaben verlangt der DFB, dass Drittliga-Spielstätten über ein sich auf aktuellem Stand befindendes Sicherheits-, Brandschutz- und Entfluchtungskonzept verfügen. Allein die Erstellung der Konzeption verursacht Kosten in Höhe von annähernd 75.000 Euro.

- Bezüglich des im Zusammenhang mit einer Drittligatauglichkeit des Grotenburg-Stadions stehenden Aufwandes ist anzumerken, dass die seitens des DFB im Stadionbetrieb der
3. Fußball-Liga zwingend zu praktizierende Fantrennung (Sektorenbildung) nach vorläufiger Kalkulation Ausgaben in Höhe von rund 650.000 Euro nach sich ziehen wird.

b) Zusätzliche – noch nicht kalkulierte – Kostenblöcke 2018:
Die in Ansätzen vorliegenden Kostenschätzungen lassen nur vermuten, welchen weiteren finanziellen Aufwand die Erlangung der Drittligatauglichkeit des Grotenburg-Stadions nach sich ziehen wird.

Kapazitätsbedingt können zwingend erforderliche Revisionen und Sanierungen der technischen und sicherheitsrelevanten Stadioneinrichtungen sowie die Umsetzung der im Hinblick auf die Drittligatauglichkeit des Grotenburg-Stadions zu realisierenden Maßnahmen nur mit externer Unterstützung/externen Fachplanern und unter der Voraussetzung verfügbarer finanzieller Mittel erfolgen. Hier ist von einem sechsstelligen finanziellen Aufwand auszugehen.

Ferner sind für die erforderlichen Beschallungs-, Sprachalarm- und Videoanlagen, die sonstigen technischen Einrichtungen (Regeltechnik etc.) sowie sonstige bautechnische Maßnahmen (Sanitär etc.) weitere Kosten im sechsstelligen Aufwandsbereich zu berücksichtigen.

Die zeitnahe Einbindung von Fachfirmen ist überdies für die Erstellung derzeit nicht vorliegender Testate von Bestandsanlagen der Stadionanlage vonnöten. Sofern Anlagenbestandteile den Begutachtungen nicht gerecht werden, kann dies zu einer Versagung des Betriebes der Sportstätte führen. Hier ist von einem fünfstelligen finanziellen Aufwand auszugehen.

c) Zusätzlicher Kostenblock 2019:
Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass die Statuten des Deutschen Fußball-Bundes e.V. spätestens im zweiten Jahr der Drittligazugehörigkeit für Heimspielstätten das Vorhandensein einer Rasenheizung postulieren.
Unter Berücksichtigung des Platzaufbaus der derzeit im Grotenburg-Stadion vorhanden Naturrasenfläche würde dies mit weiteren Kosten in Höhe von zirka 1,5 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Es darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass der KFC Uerdingen 05 e.V. sich perspektivisch in der 2. Fußball-Bundesliga etablieren möchte.
Sofern die sportliche Zielsetzung erreicht wird, wird dies mit weiteren und auch höheren Auflagen sowohl für den am Spielbetrieb teilnehmenden Verein als auch für den Betreiber der Heimspielstätte verbunden sein.

3) Fazit:
Mit Blick auf den sich abzeichnenden Umfang des Sanierungsbedarfs im Grotenburg-Stadion kann nach Auffassung der Verwaltung nur eine entsprechend den vorgegebenen Zuständigkeiten übergreifend verantwortliche, an zentraler Stelle eingerichtete Projektleitung die vielschichtigen baulichen Aufgabenstellungen wirkungsvoll planen, koordinieren, initiieren und umsetzen. Dies setzt voraus, dass der oben genannte Maßnahmenkatalog vervollständigt, kalkuliert und terminiert wird.
Die sich hieraus abzuleitenden Mittelbedarfe sind in der Haushaltsführung bzw. in der Haushaltsplanung 2018/2019 zu berücksichtigen und mit den zuständigen politischen Gremien abzustimmen.

Um dem KFC Uerdingen 05 e.V. Gewissheit hinsichtlich der zukünftigen Nutzung des Grotenburg-Stadions als Heimspielstätte geben zu können, bedarf es umgehend einer richtungsweisenden Entscheidung.
Im Hinblick auf die komplexe Aufgabenstellung und dem zur Verfügung stehenden Zeitrahmen ist die fristgerechte Umsetzung gefährdet.

Die Verwaltung strebt an, für die nächste Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften am 14.03.2018 die für die Lizensierung zur 3. Liga erforderlichen Maßnahmen technisch-planerisch vorzubereiten und den erforderlichen Kostenrahmen zur Entscheidung vorzulegen.


Anlage: vorläufiger Maßnahmenkatalog

Vorgesehener Beratungsweg

Sportausschuss, 15.02.2018
Beschluss


1. Der Sportausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschluss: Einstimmig

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die für die Lizensierung zur 3. Liga erforderlichen Maßnahmen technisch-planerisch vorzubereiten und den erforderlichen Kostenrahmen dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften zur Entscheidung vorzulegen.

Beschluss: Einstimmig, bei Enthaltung "DIE LINKE"

Wortbeitrag


Ratsherr Lichtenberg erläutert den Antrag der CDU-Fraktion.

Herr Preuss begrüßt eine zügige Bereitsstellung des Grotenburg-Stadions. Er fragt nach, ob in der gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften am 14.03.18 bereits Entscheidungen zur Bereitsstellung von Haushaltsmitteln getroffen werden können. Ferner bittet er um Information, ob das Stadion auch schon für die Relegationsspiele Drittligatauglich sein müsse. Zudem sei es sinnvoll Vertretern des KFC Uerdingen die Möglichkeit zur Darstellung ihrer Sicht zu geben.

Ratsherr Kokol würde es ebenfalls begrüßen, wenn Vertreter des KFC Uerdingen zu Wort kommen könnten. Aus seiner Sicht ist es wohl nicht möglich, die notwendigen Haushaltsmittel für eine Drittligatauglichkeit bereits zu den Ende Mai stattfindenden Relegationsspielen bereit zu stellen. Herr Visser habe berichtet, dass auch der KFC Uerdingen darüber informiert sei, dass die Drittligatauglichkeit zu den Relegationsspielen und auch zu Beginn der Saison 2018/2019 nicht hergestellt sein werde. Man müsse den sportlichen Erfolg des Vereins erst mal abwarten. Hier sei der KFC Uerdingen gefordert.

Ratsherr Kokol weist darauf hin, dass die im Haushaltsentwurf eingestellten Mittel nur für den Breitensport bereit stünden. Eine Finanzierung für die Ertüchtigung des Grotenburg-Stadions könne mit diesen Miteln nicht erfolgen.

Herr Müller führt aus, dass noch nicht alle Kosten ermittelt worden seien. Von daher könne auch keine Entscheidung getroffen werden. Zu klären sei auch, ob eine Sanierung erfolgen solle oder ein Neubau. Er fragt nach, ob das Stadion noch funktional sei. Auch eine Mitfinanzierung des KFC Uerdingen müsse erwogen werden.

Herr Hofmann bemerkt, dass dem Amateursport in Krefeld durch mögliche Investitionen kein Geld verloren gehen dürfe.

Herr Emmerich äußert, dass die Lastenverteilung grundsätzlich problematisch sei und der Breitensport in Krefeld darunter nicht leiden dürfe. Er schlage vor, die zusätzlichen Kosten dem KFC uerdingen anzulasten, zum Beispiel durch eine langfristige Verpachtung. Aus seiner Sicht müsse der KFC Uerdingen, die Kosten die durch die Erfordernisse eines Aufstiegs in die 3. Liga entstehen tragen. Er empfehle eine klare Trennung zwischen Profi- und Breitensport.

Frau Brünsing fragt nach, ob die Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes e.V. sofort erfüllt werden müssten oder ob eine zeitliche Staffelung zur Erfüllung der Auflagen möglich sei.

Ratsherr Butzen weist darauf hin, dass die Fragen zum Teil in der Vorlage beantwortet seien. Wenn das Kostenkonzept der Verwaltung in der Sitzung am 14.03.18 vorliege, würden auch Lösungen zur Umsetzung von Maßnahmen gefunden werden. Er habe folgende Fragen: Was müsse in welchem Zeitrahmen gemacht werden? Was kostet es und welche Haushaltsmittel würden herangezogen? Beteiligt sich der KFC Uerdingen an den Kosten und wird die Drittligatauglichkeit in der nächsten Saison im Grotenburg-Stadion gegeben sein?

Ratsherr Hoffmann fragt, nach wer das Stadion außer dem KFC Uerdingen nutze. Zudem möchte er wissen, wie nachhaltig die Investitionen seien und ob ein externer Investor angesprochen worden sei.

Ratsherr Kokol weist darauf hin, dass auch für die SPD-Fraktion nicht alle Fragen beantwortet seien. Allerdings käme die Diskussion über den Neubau des Stadions zu früh. Hierfür müsse erst der KFC Uerdingen sportlich erfolgreich sein und dies auch stabil fortsetzen. Erst dann könne man unter Einbeziehung des KFC Uerdingen einen Stadionneubau in Erwägung ziehen.

Herr Visser erinnert daran, dass zu Beginn der 80er Jahre auch Überlegungen zum Standort des Grotenburg-Stadions anstanden. 1985 konnte der KFC Uerdingen den DFB-Pokal gewinnen und für die anstehenden Spiele im Europapokal der Pokalsieger musste ein Stadion zur Verfügung stehen, das den Anforderungen der UEFA entsprach. Damals wurde entschieden, das Stadion europapokaltauglich herzurichten. An den Kosten beteilgte sich auch der Bayer Konzern mit 6 Mio. DM. In den Folgejahren stieg der KFC Uerdingen bis zur 6.Liga ab. Sportliche Projekte seien nicht immer planbar und hängen manchmal auch von Sponsoren ab.

Aus der Zusammenarbeit der Stadt mit den Verantwortlichen des KFC Uerdingen ergäbe sich die Frage, ob die Stadt im Falle des Aufstiegs in drei Monaten ein drittligataugliches Stadion bereitstellen könne. Der KFC Uerdingen müsse dem Deutschen Fußball-Bund e.V. zum 01.03.2018 entsprechende Unterlagen einreichen. Eine vertragliche Bindung zwischen der Stadt Krefeld und dem KFC Uerdingen bestehe hierzu nicht. Der KFC Uerdingen sei jetzt an die Stadt herangetreten mit der Information, dass einige Unterlagen bereits zum 15.02.18 bereitgestellt werden müßten. Da die geforderten Formalien bis dahin nicht erfüllt werden könnten, soll in Abstimmung mit dem KFC Uerdingen das Gespräch mit dem Deutschen Fußball-Bund e.V. geführt werden. Eine Ablehnung der Lizensierung durch den Deutschen Fußball-Bund e.V. sei möglich.

Herr Visser fährt ergtänzt, dass die Stadt Krefeld derzeit keine Erklärung abgeben könne und dürfe. Erst wenn der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften in seiner Sitzung am 14.03.2018 einen entsprechenden Beschluss fasse, läge für die Verwaltung die Ermächtigung zum Handeln vor. Für die Sitzung werde die Verwaltung einen Kostenrahmen ermitteln, der abstecken solle, welche Maßnahmen zur Ertüchtigung des Grotenburg-Stadions und für die Herstellung der Drittligatauglichkeit durchgeführt werden könnten und welche Kosten entstehen würden.

Herr Visser erläutert, dass bezüglich einer Mitfinanzierung der Maßnahmen durch den KFC Uerdingen eine klare Regelung gegeben sei. Im Rahmen des Mietvertrages zwischen Stadt und KFC Uerdingen sei die Stadt für die Ertüchtigung des Stadions zuständig.

Herr Visser antwortet auf die Frage von Herr Hoffmann, dass der KFC Uerdingen einziger Nutzer des Stadions sei. Ggf. würden einzelne Veranstaltungen genehmigt.

Herr Visser verneint die Frage, ob niederländische Modelle auf Krefeld übertragen werden könnten, weil das Stadion nicht als Standort für den Einzelhandel in Frage käme und deutsches Planrecht sich vom niederländischen unterscheide.

Herr Visser führt weiter aus, dass der KFC Uerdingen in der Angelegenheit städtischerseits umfassend informiert sei, auch darüber, dass ein mögliches Relegationsspiel ggf. in Krefeld nicht ausgetragen werden könne.

Herr Müller merkt an, dass die Planung eines Stadions gemeinsam mit dem Nutzer erfolgen müsse und die Gestaltung und Kostenaufteilung dann auch in Gesprächen abgeklärt werden müsse.

Ratsherr Kokol spricht sich ebenfalls für eine Beteiligung des KFC Uerdingen an den Kosten aus. Angesichts der Investition von mehreren Millionen Euro seitens der Stadt Krefeld sollte das ein nennenswerter Beitrag sein.

Herr Eitner begrüßt, dass die finanziellen Mittel, die für den Breitensport bereitgestellt werden sollen, nicht zur Finanzierung der Ertüchtigung des Grotenburg-Stadions herangezogen werden würden. Zu beachten seien mögliche Kosten für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Ratsherr Butzen möchte die Frage einer finanzielle Beteiligung des KFC Uerdingen abgeklärt wissen. Zudem stelle sich die Frage, ob der Kommunalbetrieb Krefeld für die Ertüchtigung zuständig sei.

Herr Visser erläutert, dass der Kommunalbetrieb Krefeld nicht zuständig sei. Dieser sei für die Flächenpflege der Sportanlagen zuständig und bei der Ertüchtigung des Stadions lägen Hochbauarbeiten an. Wichtig sei es, dem KFC Uerdingen eine Orientierung zu geben, Welche Ausrichtung die Stadt Krefeld verfolge. Der KFC Uerdingen sei ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt. Hinsichtlich der Finanzierung gäbe es alternative Möglichkeiten. Auch ein Joint Venture wäre zu prüfen.

Herr Emmerich weist darauf hin, dass bei der Finanzierung sorgfältig nachgedacht werden müsse. Es dürfe nicht passieren, dass am Ende alle Kosten bei der Stadt Krefeld verblieben. Die Option, finanzielle Mittel von Dritten einzuwerben solle mit einbezogen werden.

Frau Brünsing fragt nach, ob die Gelegenheit bestünde, sich das Grotenburg-Stadion anzusehen. Für sie ist es sinnvoll, den Weg gemeinsam mit dem KFC Uerdingen zu gehen. Zu beachten sei, dass die sportliche Zukunft des KFC Uerdingen ungewiss sei.

Herr Hoffmann hält es für unbedingt geboten, zunächst die Kosten abzuklären und die Finanzierung aufzustellen.

Herr Visser weist darauf hin, dass für die Ertüchtigung des Grotenburg-Stadions die Stadt Krefeld zuständig sei. Für den weiteren Werdegang des Verfahrens sei es notwendig, dass in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften und des Sportausschusses am 14.03.2018 der Kostenrahmen für die Ertüchtigung des Stadion beschlossen werde. Die konkreten Einzelmaßnahmen zur Ertüchtigung würden dann im Vergabeausschuss oder ggf. auch per Dringlichkeitsbeschluss beraten und beschlossen.

Herr Visser führt weiter aus, dass eine Beteiligung des KFC Uerdingen für den Ausbau des Stadions zur Tauglichkeit für die 2. Bundesliga in Gesprächen mit den Vertretern des Klubs abzuklären sei.