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4784/17 - Festlegung des Aufnahmerahmens für die bezirksbezogenen städtischen Grundschulen zum Schuljahr 2018/2019 im Stadtbezirk Krefeld-Mitte

Vorlagennummer4784/17
Datum18.12.2017
Beratungsartöffentlich

Beschlussvorschlag


Die Bezirksvertretung Mitte befürwortet die Vorschläge der Verwaltung zur Festlegung des Aufnahmerahmens gemäß Vorlage Nr. 4780/17 für folgende bezirksbezogene Grundschulen:

- Mosaikschule
- Mariannenschule

Sachverhalt


Vorgesehener Beratungsweg

Bezirksvertretung Mitte, 15.02.2018
Beschluss


Die Bezirksvertretung Mitte befürwortet die Vorschläge der Verwaltung zur Festlegung des Aufnahmerahmens gemäß Vorlage Nr. 4780/17 für folgende bezirksbezogene Grundschulen:

- Mosaikschule
- Mariannenschule

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Wortbeitrag


Frau Weisker vom Fachbereich Schule, Pädagogischer und Psychologischer Dienst gibt nähere Erläuterungen zur Vorlage.

Frau Schnell fragt nach, warum die Brüder-Grimm-Schule nicht im Beschlussentwurf aufgeführt sei. Frau Weisker erklärt, dass es sich nicht um eine bezirksbezogene Schule handele.
Frau Neukirchner trägt vor, dass zurzeit rund 50-60 Kinder noch nicht angemeldet seien. So viele freie Plätze gebe es nicht mehr. Sie bittet um Mitteilung, ob dies bisher berücksichtigt worden sei. Sie stellt weiter kritisch fest, dass in der Vergangenheit vor Weihnachten bekannt gewesen sei, ob ein Kind an einer Schule angenommen werde oder nicht. Es sei nicht vertretbar, dass die Eltern so lange planungslos seien. So begrüßt Frau Neukirchner zwar die Information der Gremien, spricht sich aber deutlich für ein anderes Procedere im nächsten Jahr aus.
Frau Weisker geht auf die Fragestellungen von Frau Neukirchner ein. Derzeit gebe es keine neuen Daten. Generell gebe es freie Plätze im Bezirk, jedoch nicht immer in der nächstgelegenen Schule.
Sie stimmt den Bedenken von Frau Neukirchner in Hinsicht auf die Unsicherheit der Familien grundsätzlich zu, verweist jedoch auf das durch Rechtsgutachten festgelegte Verfahren. Es gelte, dieses Verfahren zu überdenken.
Frau Brinner begrüßt das Verfahren, betont jedoch, dass dies keine Verzögerungen herbeiführen dürfe. Die Problematik müsse gesamtstädtisch betrachtet werden. Sie regt eine Anhörung analog eines Dringlichkeitsbeschlusses an.
Herr Seeger bekräftigt die Ausführungen der Bezirksverordneten Neukirchner und Brinner. Er hebt die Bedeutung einer frühzeitigen Zusage hervor. Es sei für Nichtbetroffene nicht nachvollziehbar, welch gravierender Einschnitt eine Absage für Familien habe, nachdem ein Kind bereits am Eingangsparcours seiner Wunsch-Grundschule teilgenommen habe. Er appelliert eindringlich an die Entscheidungsträger, eine einvernehmliche, familienfreundliche Lösung herbeizuführen.