Inhalt

- Berichte der Verwaltung

Datum08.01.2018
Beratungsartöffentlich

Vorgesehener Beratungsweg

Bezirksvertretung West, 30.01.2018

Wortbeitrag


3.1
schriftliche Berichte

Herr Czymai verweist auf folgende mit der Einladung versandten und als Tischvorlage verteilten schriftliche Berichte:

3.1.1
Patenschaften für Straßenbäume

3.1.2
Gingko-Bäume auf der Prinz-Ferdinand-Straße
Herr Pasch nimmt Bezug auf die Aussage in der Stellungnahme, wonach "ein Abkehren der Früchte auf die Fahrbahn (zwischen parkende Autos) wenig zielführend sei, weil die Früchte dann im Rahmen der Straßenreinigung möglicherweise übersehen werden oder auch nicht oder nur schlecht erreichbar sind".
Er regt an, in der Zeit, in der die Früchte fallen, für eine Komplettreinigung der Fahrbahn (im Rahmen einer Sonderreinigungsaktion durch die GSAK), inklusive der Parkbuchten und des Gehweges, ein einmaliges Parkverbot auf der Prinz-Ferdinand-Str. für die betroffenen Baumbereiche einzurichten.

Herr Czymai sagt eine entsprechende Prüfung und Information zu.

3.1.3
Räumung Flüchtlingsunterkunft Forstwald
Herr Dr. Porst erklärt, dass es in Ordnung sei, dass die Stadt Krefeld Einrichtungsgegenstände, für die Bedarf gesehen wurde, erworben hat.
Dennoch könne das Gesamtthema nicht kommentarlos hingenommen werden. Es seien hier Kosten in Millionenhöhe entstanden, die an dieser Stelle falsch eingesetzt wurden. Die Infrastruktur sei dafür nicht geeignet gewesen.
Darauf wurde von der Bürgerschaft und der Lokalpolitik immer hingewiesen.

Herr Gottschalk verweist darauf, dass es sich um eine Landeseinrichtung und nicht um eine kommunale Einrichtung gehandelt habe.
Die Verwaltung, die Politik und die Bürgerschaft seien einhellig der Meinung gewesen, dass der Standort nicht geeignet sei. Dennoch habe die Bezirksregierung hier anders entschieden.

3.1.4
Fahrradabstellplätze am Bahnhof Forstwald (Fahrtrichtung stadteinwärts)

3.1.5
Sanierung der Roßstraße
Herr Pasch merkt an, dass das Teilstück zwischen Frankenring und Marktstraße eigentlich sanierungsbedürftiger sei, als die für die Asphaltsanierung genannten Teilstücke zwischen St. Anton Straße / Dionysiusstraße sowie Jägerstraße / Blumenstraße.

3.1.6
Schuppen Drieschweg / Formerweg
Frau Müllers fragt, da dem Bericht nach eine Ecke des Schuppens in städtischen Straßengrund ragt, was nun mit dem Schuppen passiere, da hier Probleme mit Sichtbehinderungen bestehen.

Frau Sellke sagt eine Klärung in Abstimmung mit dem Fachbereich Bauaufsicht zu.

3.1.7
Mangelnde Einkaufsmöglichkeiten im Bereich Schicksbaum (Zentrenkonzept)

3.1.8
Fluglärm
Herr Dr. Porst merkt an, dass die Aussage, man könne sich auch direkt an den Flughafen Düsseldorf und die Deutsche Flugsicherung wenden, nicht nachvollziehbar sei.
Die Verwaltung solle hier im Rahmen der bestehenden Beteiligung in Gremien entsprechend Einfluss nehmen.

3.1.9
Blockierung der Bahnübergänge der Hafenbahn im Bereich Forstwaldstraße und Gatherhofstraße durch lange "Autozüge"
Herr Dr. Porst merkt an, dass die Aussage, dass die Bahnübergänge max. 3 - 5 Minuten geschlossen seien, falsch sei. In Wahrheit seinen es teilweise 15 - 20 Minuten. Dies führe auch zu einem extremen Rückstau und somit zu allgemeinen Verkehrsbehinderungen. Diese langen Schließzeiten seien nicht notwendig, wenn die Züge nicht so lang wären und ein zügiges Queren erfolge.

Herr Heimendahl schließt sich dem an, da auch aus seiner Sicht der Bericht nichts mit der Realität zu tun habe.
Die Problematik solle noch einmal weiter gegeben werden.

3.1.10
Asphaltausbesserung Kleinewefersstraße

3.1.11
Verkehrsberuhigung Müller-Brüderlin-Straße

3.1.12
Schulzentrum Horkesgath (Elternlotsen/Schülerlotsen)

3.2
mündliche Berichte

3.2.1
Sanierung der Marktstraße
Frau Sellke teilt mit, dass derzeit die Fahrbahn der Marktstraße, zwischen Frankenring und Karlsplatz, saniert werde.
Da die Arbeiten gemeinsam mit Maßnahmen der NGN durchgeführt werden, werde eine Fertigstellung für die 34. Kalenderwoche angestrebt.

Herr Dr. Porst fragt, ob weiterhin Freiflächen für Bäume vorgesehen werden.

Frau Sellke erklärt, dass zunächst eine komplette Deckschicht aufgebracht werde und im Anschluss die Freiflächen für Bäume wieder ausgeschnitten werden. Dies sei kostengünstiger als diese direkt bei der Aufbringung zu berücksichtigen.

Herr Menzer bittet über die Presse die Bevölkerung über die Maßnahme und den Fortschritt regelmäßig zu informieren.

Herr Schmitz fragt, ob bei der Maßnahme auch ein Leerrohr für Glasfaserkabel berücksichtigt werde.

Frau Sellke erklärt, dass Glasfaserkabel grundsätzlich im Gehwegbereich verlegt, diese jedoch hier nicht mit saniert werden.

Herr von der Venn merkt an, dass ja für die Zeit der Sanierung das Linksabbiegen von der Marktstraße (stadteinwärts aus Richtung Forstwaldstraße) in die Gutenbergstraße zugelassen wurde.
Die dafür aufgebrachten gelben Markierungen seien jedoch sehr blass und schlecht sichtbar. Dies führe häufig zu Problemen bei der Einordnung in die richtige Spur.
Er bittet diese noch einmal deutlicher aufzubringen.

3.2.2
Unterhaltungsmaßnahmen Straßenbau 2018 (Decken-/Asphalterneuerungen)
Frau Sellke teilt mit, dass neben den bereits vorher genannten Bereichen der Roßstraße auch die Straße Am Konnertzfeld, von Homberger Straße bis Freizeitanger, eine neue Deckschicht erhalte.
Zudem werde auch der Gehweg der Forstwaldstraße in dem Teilabschnitt zwischen Freiheitsstraße und Ferlingsweg erneuert.
Herr Dr. Ruhland fragt, ob hier eine Abrechnung nach KAG beabsichtigt sei.
Frau Sellke erklärt, dass nur die Oberfläche erneuert werde und keine Komplettsanierung erfolge. Dies sei nicht abrechnungsfähig.

Bei der Prinz-Ferdinand-Straße werden zunächst die Senken gereinigt, damit künftig die Bildung von großen Wasseransammlungen vermieden wird. Eine weitergehende Sanierung werde noch geprüft.

Frau Müllers fragt, wann die "Sanierungsmaßnahmen" auf der Roßstraße erfolgen.
Frau Sellke erklärt, dass diese für das 3. Quartal 2018, nach den Arbeiten auf der Marktstraße, vorgesehen seien.

Herr Menzer fragt nach der Sanierung der Blumenstraße.
Frau Sellke erklärt, dass die NGN dort erst noch den Kanal erneuere und dann die angestrebte Sanierung erfolge.

Herr Schmitz fragt, wann der Kreisverkehr Oberbenrader Straße / Meyeshofstraße gebaut werde.
Frau Sellke erklärt, dass die Planungen laufen und in Kürze auch Termine für den erforderlichen Grunderwerb anstehen.

Herr Schmitz nimmt Bezug auf die bisherigen Beratungen und Beschlüsse zu einem Phasenmodell für die Oberbenrader Straße.
Die CDU-Fraktion werde, ggf. gemeinsam mit anderen Fraktionen, hierzu im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Mobilität einen neuerlichen Antrag stellen.