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- Mitteilungen und Eingänge 23.01.2018

Datum23.01.2018
Beratungsartöffentlich

Vorgesehener Beratungsweg

Kultur- und Denkmalausschuss, 23.01.2018

Wortbeitrag


Beigeordneter Micus macht folgende Mitteilungen:
Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste hat signalisiert, einen Antrag der Krefelder Kunstmuseen auf Einrichtung einer Volontariatsstelle zur Provenienzforschung - zunächst befristet auf ein Jahr - positiv bescheiden zu wollen. Die Förderung würde 85 Prozent betragen, womit der städtische Eigenanteil nur bei 15 Prozent läge.
Zum Lichtkunstwerk im Hauptbahnhof und zur Lichtillumination im Bahnhof Oppum ist am 24.11.2017 eine schriftliche Zusage der DB Netz eingegangen, mit der Zusage die Herrichtung in 2018 vorzunehmen. Das entsprechende Schreiben wurde der Ausschussvorsitzenden und den kulturpolitischen Sprechern der Fraktionen in Kopie durch sein Büro am 29.11.2017 übersandt.
Denkmalpflegerin Eifert macht folgende Mitteilungen:
Sachstand Eisenbahnbrücken
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hat ein gemeinsamer Gesprächstermin zwischen LVR, UDB und DB Netz stattgefunden. Gesprächsgegenstand waren die Auftragsinhalte der DB Netz für ein Ingenieurbüro bezüglich der Bauwerksprüfungen.
Fahrradständer am Hauptbahnhof
Nach der Presseberichterstattung in der vergangenen Woche, die auf die fehlenden Fahrradständer aufmerksam gemacht hat, wird ein verwaltungsinterner Abstimmungstermin unter Beteiligung der UDB stattfinden, in dem konkrete Lösungen besprochen werden.
Stadthaus Fahrradhalle - Sturmschaden
Der Sturm hat am vergangenen Donnerstag einen Baum an der denkmalgeschützten Fahrradhalle des Stadthauses entwurzelt. Die auskragenden Leichtbetonplatten wurden dadurch beschädigt. Die Stahl-Tragkonstruktion blieb nach erster Begutachtung durch ein Statikbüro unbeschädigt. Dort wird jetzt auch ein Konzept für die fachgerechte Bergung des Baumes aus dem Hallendach erarbeitet.
Sachstand „Et Bröckske“
Der Bauantrag wurde noch im vergangenen Jahr eingereicht. Das Antragsverfahren wird planmäßig abgearbeitet. Ein konkreter Termin für den Baubeginn steht noch nicht fest. Die stark belebte Baukonjunktur ist ein Einflussfaktor.
Ostwall 93 (Beantwortung der Frage von Denkmalberater Dr. Hechler aus der Sitzung vom 16.11.2017)
Das Gebäude wurde von der UDB besichtigt. Es ist in Teilen alt, hat aber kaum sanierungsfähige bauzeitliche Substanz, bis auf die Außenwände. Im Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gab es 1949 eine zweite Baugenehmigung. Diese sah viergeschossigen Aufbau vor, der nicht erfolgte. Nunmehr sei Aufstockung um ein bis zwei Geschosse beantragt. Das bestehende Haus ist kein Denkmalobjekt.